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Algarve

Bestes Klima, herrliche Strände und Gastfreundschaft

Die 

Algarve

 hat sich bis heute zu einem wichtigen europäischen Urlaubsgebiet entwickelt. Sie erstreckt sich auf 150 km Länge vom Rio Guadiana bis zum Atlantik, und auf 50 km Länge vom Gebirge des Hinterlands bis zur Südküste. Die Küste unterscheidet man in zwei Teile -in Felsalgarve und Sandalgarve- und zählt zu den schönsten Europas. Man trifft hier auf subtropisches Klima mit herrlichen Stränden, klarem Meerwasser, traumhaften Buchten und gigantischen Felsformationen. Der Urlauber hat die Wahl zwischen endlosen Sandbänken im Osten, wie die 

Ilha de Tavira

, oder romantischen kleinen Buchten im Westen, wie zwischen

Albufeira

 und 

Sagres

Die Algarve -ein also perfektes Tourismusgebiet- ist eine Region ganz eigener Prägung. Die Einheimischen wirken mit ihren dunklen Augen mediterran, man kann auch viel Maurisch-Arabisches in ihnen entdecken. Viele Portugiesen durchleben das Gefühl einer starken Sehnsucht. Der 

Fado

 -ein Gesang- gibt dieser Sehnsucht melodischen Ausdruck. Man hört sie immer wieder in den Gassen und Straßen, die wie ein Dolch das Herz durchstechende Musik. Gefühle der Wehmut (saudade) sind landestypische Wesenszüge.

Arabische Einflüsse sind unverkennbar, die Mauren nannten die Gegend um die Küste „al garb“, woraus das Wort Algarve entstand. Auch alle Wörter, die mit „Al“ beginnen, sind arabischen Ursprungs, wie Albufeira oder Almancil. Von der arabischen Hochkultur ist aber fast nichts übrig geblieben. Südportugal wurde 1755 von einem Erdbeeben heimgesucht, viele Gebäude wurden vernichtet und die meisten Orte präsentieren, wieder erbaut, einen wundervollen Stil aus dem 18. Jahrhundert. Besonders sehenswert die Orte in Küstennähe: 

Tavira

Loule

Lagos

Faro

 oder 

Vila Real de Santo Antonio

. Im Norden der Algarve erstreckt sich die serras, das Küstengebirge. Dort stößt man auf verlassene, aber reizvolle Dörfer und auf die lockere Lebensauffassung der Algarvios. Natürlich ist auch der Massentourismus an der Algarve, bebaut mit Hotelanlagen, Appartements und Ferienwohnungen, nicht spurlos vorbeigezogen. Seit den 1980er Jahren prägt das touristische Leben den Alltag sehr. Mittlerweile aber besinnt man sich darauf, die Natur nicht endlos auszubeuten. Mit Baustopps verhindert man planloses Bebauen, die Costa Vicentina im Westen mit seinen unangetasteten, wilden Landschaften wurde zum Naturschutzgebiet erklärt.

Wie eine wahre Pracht erscheint die Algarve -besonders in Meeresnähe- mit ihren Traumstränden und Felsen, bunten Fischerbooten in sattblauem Wasser und farbenfrohen Bauten. Die Kraft der Sonne lässt Felsen und Bäume, Wasser und Wiesen oft wie von innen her leuchten, selbst im Januar kann einem hier die Sonne den Rücken wärmen und bräunen. Das milde Klima lockt auch die Golfer an, vor allem in den Übergangszeiten im Mai und Oktober. Rund um 

Vilamoura

, in 

Quinta do Lago

 und 

Vale do Lobo

 wurden in den letzten Jahren die exklusivsten Ferien- und Golfanlagen Europas in Betrieb genommen. Der normale Betrieb an der Algarve aber setzt vollkommen auf den Massentourismus und den darauf ausgerichteten Alltag.

Immer mehr Urlauber besuchen das bergige, stille Hinterland und die wilde Westküste. Regionen, die sich nicht nur mit Mietwagen, sondern beim Wandern und Radfahren bestens erkunden lassen. Hier wird man mit intensiven Eindrücken einer noch intakten Natur belohnt und durch die Freundlichkeit der Einheimischen bereichert. Die Region Algarve bietet somit auch „Entdeckern“ beste Bedingungen.

 
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