software2-skyscraper (42K)

Evora

Historische Stadt im Alentejo

Evora ist Provinzhauptstadt des Alentejo und zählt als die schönste Stadt Portugals. Bereits 1986 wurde 

Evora

 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ihre Altstadt ist einzigartig und bietet dem historisch interessierten Besucher eine Fülle von Sehenswürdigkeiten aus allen Epochen. Angefangen in der Römerzeit, über die arabische Epoche bis hin zum klassischen Barock hat jede Zeit ihre architektonischen Spuren hinterlassen.

Stadtbild

Umgeben von einer römischen Stadtmauer, wirkt der historische Stadtkern beinahe wie ein Museum unter freiem Himmel. Die Studenten der Universität verleihen der Stadt zudem ein jugendliches und lebendiges Flair. Die Altstadtatmosphäre wird von vielen Läden des Kunsthandwerks und Restaurants unterstrichen. Die überwiegend weißen Bauten hinterlassen einen freundlichen Eindruck und strahlen im Licht der Sonne.

Sehenswertes

Zentrum der Stadt ist der malerische Praca do Giraldo. Hübsche Häuser und Arkaden laden zum Verweilen in einem der netten Straßencafes ein. Die Rua 5 de Outubro mit zahlreichen Souvenirläden und Geschäften führt zur Kathedrale von Evora. Ihre Fassade mit mächtigem Portal und ihre ungewöhnliche Kuppel zeugen vom strengen Baustil der Gotik aus dem 13ten Jahrhundert. Im ehemaligen Palais des Erzbischofs befindet sich heute das Stadtmuseum, Museu de Evora, wo Malerei und archäologische Fundstücke über die Geschichte der Stadt lehren. Gleich gegenüber steht das Wahrzeichen der Stadt, der Templo Romano. Auch Diana-Tempel genannt, stellt er die am besten erhaltene Sehenswürdigkeit Portugals aus römischer Zeit dar. Die Convento dos Loios östlich des Tempels, ist eine Kirche aus dem 14ten Jahrhundert. Ihre Räume wurden zu einer Pousada und zu einer öffentlichen Bibliothek, Biblioteca Publica, umgebaut. Empfehlenswert ist ein Besuch des Restaurants, neben dem Kreuzgang und idyllischem Garten des ehemaligen Kirchenhofs. Die Paläste Paco dos Duques de Cadaval und Paco dos Condes de Basto liegen einige Meter entfernt und sind in die mittelalterliche Stadtmauer integriert. Ende der 70er Jahre wurde Evora wieder Universitätsstadt. Der große Komplex aus dem 15ten Jahrhundert ist reichlich mit Marmor und Fliesen, Azulejos, verziert. Neben der Universitätskapelle lohnt sich ein Blick in die Hörsäle. Vorbei an den Kirchen Igreja da Graca und Igreja de Sao Francisco gelangt man zum Jardim Publico, einem Park mit hübschen Weg- und Blumenanlagen. Außerhalb der Stadtbefestigung lohnt die Besichtigung der Ermida de Sao Bras, ein seltenes Bauwerk aus christlicher und islamischer Bauweise.

Umgebung von Evora

Evora ist der ideale Ausgangspunkt, um den touristisch noch fast unberührten Alentejo zu entdecken. In den malerischen Dörfern, umgeben von herrlicher Landschaft mit Korkeichenwäldern, Weizenfeldern und Olivenbäumen, scheint die Zeit oft stehen geblieben zu sein. Die Ortschaften, mit ihren weißen, im Sonnenlicht leuchtenden Häusern und hübschen Gassen, eignen sich bestens, um entspannende Stunden verbringen. Monsaraz, Evoramonte, Mourao, Viana do Alentejo, Alvito und Alcacovas sind besonders nenneswerte Ziele und lassen sich per Mietwagen in aller Ruhe erreichen. Cromeleque dos Almendres, ein kultischer Steinkreis aus ca. 90 Steinblöcken, liegt etwa 10 km von Evora entfernt und ist ein bedeutendes Zeugnis der Megalithkultur Portugals.

 
© Portugal-Portugal.de