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Loule

Lebhaftes Geschäftszentrum

Die Stadt 

Loule

 liegt etwa 15 km nordwestlich von Faro im Barrocal, dem Vorläufern des Gebirges der 

Algarve

&nbsp. Von der Schönheit einer Gartenlandschaft mit vielen Feigen-, Oliven- und Obstbäumen angetan, lassen sich hier Einheimische gleichermaßen wie Touristen in Wochend- und Ferienhäusern nieder. Dadurch gibt die einst unberührte Region ein stark zersiedeltes Bild ab. Das Stadtzentrum hingegen ist sehr geschäftig, vor allem die Markthalle sorgt neben vielen ansässigen Handwerksbetrieben (Schmiede, Sattler, Töpfer und andere Kunsthandwerke) für lebhaften Betrieb. Nette Cafes findet man nahe an der Markthalle. Dort kann man sich in aller Ruhe von der vergnügten und entspannten Geschäftigkeit der Menschen anregen zu lassen.

Stadtbild

Das Stadtbild von Loule ist sehr ansprechend mit großzügig angelegten Straßen und Plätzen. Die 

Altstadt

 ist hübsch und verwinkelt, weiß gekalkte Häuser verleihen ihr ein fast kulissenhaftes Aussehen. Zur Erkundung empfiehlt sich ein Spaziergang entlang der Rua da Barbaca oder der Rua da Bica Velha zum Castelo oder zur Igreja Matriz. Unterwegs erlebt man das Handwerkerdasein der Stadt akustisch und visuell –es wird gehämmert und gesägt, geschraubt und gedreht- eine Werkerstatt folgt der anderen. Fadogesänge, Gepfeife und Geplauder sind unüberhörbar und man enwickelt Interesse, den regen Betrieb zu erkunden. Lohneswert ist auch ein Besuch zur Karnevalszeit. Loule ist in ganz Portugal berühmt für seine aufwändigen Feierlichkeiten und wurde zur Hochburg der Narren aus ganz Portugal.

Sehenswertes

Enge Gassen führen durch das historische Zentrum zum 

Castelo

, erbaut von den Mauren im 12. Jahrhundert. Einige Teile der Burg und der Stadtmauern sind noch gut erhalten und zum Teil sogar in neuere Gebäude integriert. Im Museu de Arqueologia sind archäologische Ausgrabungen aus 

Silves

 und der nahen Umgebung ausgestellt. Neben der Burg liegt die Wallfahrtskapelle Nossa Senhora da Conceiçao. Sie besitzt schöne Azulejos und vergoldetes Schnitzwerk. In der Igreja Matriz aus dem 13. Jahrhundert sind die mit Azulejos dekorierte Seitenkapelle Capela das Almas und die schmiedeeiserne Kanzel besonders eindrucksvoll. Die Igreja da Misericordia an der Avenida Duarte Pacheco ist ein Paradestück manuelinischer Kunst.

Umgebung

Reizende Dörfer befinden sich im weiteren Umkreis. Lohnenswerte Ziele sind Ameixial, Barranco Velho, Benafim Grande, Boliqueime, Cumeada, Espragal und Querença. Auf wenig befahrenen Nebenstraßen erlebt man die stille und hügelige Landschaft mit Mandel-, Orangen- und Olivenhaine, sowie Johannisbrotbäume und Korkeichen am allerbesten. Inmitten der Hügellandschaft liegt das ausgesprochen hübsche Dorf Alte. Lauschige Plätze, ein Bach, Gassen und vor allem viele Blumen in Vasen, Hängetöpfen und an den hübschen Balkongeländern geben dem Ort eine typisch hinterländische Atmosphäre. Nebenbei sorgt der Medronho-Schnaps aus Alte für Zulauf. Es gibt gute Restaurants, Cafebars und eine Menge Souvenirläden. 15 km nördlich von Loule liegt Salir mit seiner sehenswerten, maurischen Burg. Salir eignet sich bestens für einen Zwischenstop. Man kann gut essen in der Mouro Bar, die neben der Ruine des Castelo Salir liegt und eine schöne Aussicht auf die Serra de Caldeirao bietet. Von hier führt eine landschaftlich reizvolle Strecke nach Barranco Velho, dem Zentrum einer ländlich-bäuerlichen Umgebung.

 
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