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Olhao

Bedeurtender Standort der Fischerei

Olhao ist mit ca. 37.000 Einwohnern eine größere Stadt und gehört zum Distrikt Faro. 

Olhao

 ist im Handel mit Fisch –haupsächlich Sardinen und Thunfisch- die umsatzstärkste Stadt an der 

Algarve

. Der Tourismus spielt hier nur eine untergeordnete Rolle.

Stadtbild

Durch seinen starken arabischen Einfluss, unterscheidet sich Olhao von anderen Algarvestädten und gilt als die nordafrikanischste Stadt. Durch den Handel mit Nordafrika eignete man sich eine Bauweise an, die sich den klimatischen Gegebenheiten anpasste. Diesen Eindruck erlangt man schnell durch die Bebauung der charakteristischen Häuser in Würfelform. Vor allem das Hafenviertel besteht aus den unterschiedlichsten zwei- bis dreistöckigen Bauten, die alle Flachdächer haben. Auf ihnen werden Früchte getrocknet und Fischerutensilien zum Lagern ausgebreitet. Auf vielen Dächern errichtete man kleine Türmchen, auf die damals angeblich Frauen stiegen, um nach ihren Männern bei der Ausfahrt mit den Fischerbooten Ausschau zu halten.

Sehenswertes

Richtige Sehenswürdigkeiten kann Olhao nicht vorweisen, aber schon die Atmosphäre und der Charakter der Fischereistadt sind einen Besuch wert. Interessante Gebäude finden sich entlang der 

Avenida de Republica

 in Richtung Meer. Hier gelangt man zu einer von Fischern erbauten Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert. Von dessen Turm hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt. Zur Promenade und zu den Markthallen empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Fußgängerzone.

Umgebung

Östlich der Stadt befindet sich das Umwelt- und Naturschutzzentrum 

Quinta de Marim

. Dort wird über das Lagunengebiet Rio Formosa und deren Flora und Fauna informiert. Beim Spaziergang durch den Park lassen sich zudem Ausgrabungen von Resten einer römischen Salzanlage besichtigen. Eine Gezeitenmühle (moinho de mare) -ein letzter Vertreter dieser Art aus dem Mittelalter- befindet sich ebenfalls auf dem Gelände.
Am besten mit einer Schiffstuor vom Hafen Olhaos aus zu erreichen sind die beiden schönen Laguneninseln Culatra Armona. Hier findet man neben kleinen Sommerhäuschen auch einige Restaurants und Cafes zum Verweilen.

 
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