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Zentralportugal

Die Historischen Dörfer und die Universitätsstadt Coimbra

Die portugiesische Region 

Zentralportugal

 (Centro) umfasst die Distrikte 

Coimbra

 und Castelo Branco sowie Teile der Distrikte Aveiro, Guarda, Leiria und Viseu. In Zentralportugal leben etwa 1,7 Mio. Menschen auf einer Fläche von 28.600 qkm. Die Hauptstadt ist die Universitätsstadt Coimbra mit etwa 100.000 Einwohnern.

Zentralportugal lässt sich in drei historische, landschaftliche Provinzen unterteilen: Beira Litoral, Beira Alta und Beira Baixa. Das Küstengebiet der Baira Litoral mit seinen endlos langen Sandstränden der 

Costa de Prata

 ist das ganze Jahr über ein Ferienparadies. Bedeutende Urlaubsorte sind 

Espinho

 im Norden und 

Ericeira

 im Süden. Lohnenswerte Ausflugsziele sind die Universitätsstadt Coimbra, Aveiro „das portugiesische Venedig“, Fatima mit dem berühmten Schrein der Jungfrau Maria, die Kurbäder Luso und Curia und die Höhlen von Santo Antonio und Alvados.

Das Landesinnere um Beira Alta im Norden und Beira Baixa im Süden grenzt an Spanien und ist touristisch wenig erschlossen. Es wird geprägt durch die 

Serra de Estrella

 mit riesigen Eukalyptuswäldern. Mit einer Höhe von bis zu 2000 m ü. d. M. ist der Gebirgskamm Serra de Estrella das größte Gebirge und zugleich das einzig nennenswerte Skigebiet Portugals. Im Umfeld der Serra de Estrela wurden zehn zum Teil verlassene und verfallene Dörfer unter Denkmalschutz gestellt: Piodao Monsanto, Almeida, Castelo Mendo, Castelo Novo, Castelo Rodrigo, Idanha a Velha, Linhares da Beira, Marialva und Sortelha. Sie wurden als 

„die Historischen Dörfer“

 durch EU-Unterstützung erhalten und bieten dem Besucher ein interessantes Reiseziel von kulturhistorischer und architektonischer Bedeutung, sowie landschaftlicher Schönheit.

 
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